Biografie

Alexander Mayer, den die Schweizer Presse als „modernen Dirigenten“ charakterisiert, und dessen Innovationsgeist sie ebenso lobt wie seine Interpretationen, ist seit 2010 Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Ensemble Symphonique Neuchâtel. In dieser Zeit hat er dieses 2008 aus einer Fusion entstandene Orchester erfolgreich in der Schweizer Musiklandschaft etabliert, wovon nicht zuletzt Einladungen in renommierte Konzertreihen und regelmäßige Rundfunkübertragungen zeugen. 2013-2017 führte er als Musikdirektor auch die Sinfonietta de Lausanne zu großen, vielbeachteten Erfolgen.

In seinen Programmen setzt Alexander auf Kontraste und sprengt dabei gerne auch Genregrenzen, wenn er beispielsweise ein Konzert mit einer Lichtshow, Mendelssohn mit Elektro oder Beethoven mit Klezmer kombiniert. Als Partner stehen ihm dabei renommierte Künstler wie Gautier Capuçon, Tzimon Barto, Kolsimcha oder Supermafia zur Seite.

Beziehungsreiche Programme von Bach bis Sciarrino stehen auch an, wenn Alexander gastiert, so in jüngster Zeit beim Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, beim Orchestra Filarmonica di Torino oder beim Orchestra Sinfonica Siciliana. Eine besonders enge Verbindung unterhält er zum Orchestra Sinfonica Abruzzese und der Zuglói Filharmónia Budapest.

Alexander absolvierte sein Studium der Kirchenmusik und der Orchesterleitung an der Hochschule für Musik Saar, unter anderem bei Leo Krämer und Max Pommer. Meisterkurse führten ihn zu Neeme Järvi, Gennady Rozhdestvensky, Frieder Bernius und Stefan Parkman, Assistenzen zu John Nelson und Donald Runnicles. 2003 gewann er den Internationalen Dirigierwettbewerb Tokio.

Neben der Arbeit mit professionellen Orchestern und Chören ist Alexander Erster Gastdirigent des Landes-Jugend-Symphonie-Orchesters Saar, engagiert sich intensiv in der Musikvermittlung, unterrichtet und tritt regelmäßig als Organist und Kammermusiker auf.

(Saison 2017/18)

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